Spontini: Olimpie Buch), Audio-CD

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Beschreibung

Marke: Karina Gauvin

Variante: Audio-CD

Eigenschaften:

PRODUKTBESCHREIBUNGEN Wäre Gaspare Spontini (1774-1851) nicht durch Maria Callas und ihre einzigartige Darstellung der Julia in La Vestale wieder ins Bewusstsein der Opernliebhaber getreten, sein Name wäre heute wohl nur ausgewiesenen Spezialisten ein Begriff. Dabei kommt ihm das Verdienst dazu, massgeblich an der Umformung der französischen Tragédie lyrique in der Tradition Glucks zur Grand Opéra des 19. Jahrhunderts beigetragen zu haben. Auch wenn sie von Spontini als [?82?]Tragédie lyrique bezeichnet wurde, so gilt seine 1819 in Paris uraufgeführte Olimpie als eine der ersten Opern der Musikgeschichte im Stil der Grand Opéra. Der Komponist bietet hier eine raffiniert instrumentierte, fein ausgearbeitete Partitur, die in manchen Passagen bereits auf Berlioz' Les Troyens vorausweist. Die ausgesprochen kühle Aufnahme durch das Pariser Publikum war nicht zuletzt dieser Modernität geschuldet. Nachdem Spontini 1820 als Generalmusikdirektor des Königlichen Opernhauses nach Berlin gewechselt war, überarbeitete er das Werk 1821 in Zusammenarbeit mit keinem Geringeren als E.T.A. Hoffmann. Dieser übersetzte das Libretto nicht nur ins Deutsche, sondern überarbeite den dritten Akt so stark, dass die Oper kaum noch etwas mit der Vorlage, der gleichnamigen Tragödie von Voltaire, zu tun hatte. Für Paris wurde diese Neufassung wieder ins Französische rückübersetzt, doch schenkte das Hauptstadtpublikum in dieser Zeit seine Aufmerksamkeit nur noch dem mittlerweile dort wirkenden Giacchino Rossini. Exzellent besetzt (u.a. mit Karina Gauvin und Kate Aldrich), unterstreicht die vorliegende Aufnahme der zweiten französischen Fassung die Bedeutung dieses geradezu visionären Meisterwerks. According to Berlioz, Spontini was after Gluck the greatest genius of French music to pave the way for the Romantic era. And it may well be that the little-known Olympie, premiered in 1819 and subsequently revived in 1826 under the modified title Olimpie, had a greater influence than we have hitherto imagined on the massive upheaval that was to set French opera on the path of the modern grand opéra . From start to finish, this finely polished score, with its astonishing orchestration, is full of spectacular effects that clearly look forward to Les Troyens of Berlioz. The omnipresence of a huge chorus, the valiant vocal writing for Antigonus, the pathos of the role of Statira (conceived for Caroline Branchu, then at the peak of her career): all the ingredients were there to make a powerful impact on listeners such as Berlioz, who was moved to tears. Here, undoubtedly, is one of the first epic canvases of the nineteenth century.

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