Sein oder Nichtsein, DVD

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Marke: Benny, Jack

Variante: DVD

Eigenschaften:

PRODUKTBESCHREIBUNGEN PRODUKTBESCHREIBUNG s/w Am Vorabend des 2.Weltkrieges, im August 1939, übt das Theater Polski in Warschau ein "zeitkritisches Stück" mit dem Titel "Gestapo" ein. Doch die politische Situation ist bereits zu angespannt für diese freche Satire. Das Ensemble ist gezwungen, den Spielplan zu ändern und stattdessen auf den Klassiker "Hamlet" zurückzugreifen. Wenige Wochen später wird Polen von deutschen Truppen besetzt, das Theater Polski muss schliessen. Erst als es darum geht, einen Nazi-Spion zu entlarven, finden die Schauspieler wieder zusammen. Der Spion soll in eine Falle gelockt werden, also werden die Kostümuniformen übergestreift, die einst überzeichneten Bühnenkarikaturen müssen nun glaubwürdig Nazis werden und buchstäblich um Sein oder Nichtsein spielen. Bonusmaterial: Fotogalerie Textafeln Dokumentation über Ernst Lubitsch AMAZON.DE Ebenso wie Roberto Benigni für seine Holocaust-Komödie Das Leben ist schön 1998 nicht nur Lob einheimste, wurde auch Ernst Lubitsch 1942 wegen seiner Kriegs-Groteske Sein oder Nichtsein kritisiert. Mitten im Krieg war es den Menschen nicht danach, über die Bedrohung durch die Deutschen zu lachen. Wie Chaplin mit Der grosse Diktator wurde auch Lubitschs Film erst nach dem Krieg als grosse Komödie entdeckt. Ein Film, der nie entstanden wäre, hätte der deutsche Regisseur seinerzeit von den Kriegs-Gräuel seiner Landsleute gewusst. So schilderte es Lubitsch, der bereits vor 1933 in die USA gegangen war, nach dem Krieg. In der Hauptrolle des Filmes ist Jack Benny zu sehen. Er spielt Joseph Tura, den Chef einer polnischen Theatertruppe, die sich gegen ihren Willen in eine Widerstandsbewegung verwandelt, als sie ein hinter den Linien abgestürzter amerikanischer Pilot (Robert Stark) um Hilfe bittet. Dieser Pilot geht nun eine Reihe von Verabredungen mit Turas Ehefrau (Carole Lombard) ein, und zwar immer an den Abenden, an denen Tura im Theater als Hamlet auftritt -- ein gelungener Running Gag des Filmes, denn Tura bleibt grundsätzlich an der gleichen Stelle von Hamlets berühmtem Monolog hängen. Drehbuchautor Edwin Justus Mayer gelingt nun das Kunststück, aus der Geschichte eines hintergangenen Ehemannes einen spannenden, comichaften Plot um die Figur Turas zu stricken. Dieser ist schliesslich gezwungen, in einer Angelegenheit, die an Mission: Impossible erinnert, gegen den städtischen Nazi-Kommanden anzutreten und dabei in die Rolle seines ärgsten Feindes zu schlüpfen. Der Film wird von vielen unvergesslichen Momenten und Dialogen getragen, die ihn zu einer der schwärzesten Komödien aller Zeiten machen dürften. --Tom Keogh MOVIEMAN.DE Moviemans Kommentar zur DVD: Schön, endlich ein weiterer Klassiker auf DVD. Die Kinoweltausgabe enthält die deutsche und englische Tonfassung und letztere glücklicherweise ohne obligatorische Untertitel. Leider ist die angekündigte Dokumentation über Ernst Lubitsch nicht zu finden, stattdessen gibt es nur ein paar Schrifttafeln. Immerhin der Trailer wird geboten und ein hübsches Booklet. Über Lubitsch lässt sich nur sagen, dass sein Bewunderer Billy Wilder in seinem Büro einen gerahmten Leitspruch hängen hat: "How would Lubitsch have done it? "(Wie hätte es Lubitsch gemacht?). Meisterwerk. Bild: Das 4:3-Bild ist recht scharf. Das alte Quellmaterial ist in gangbarem Zustand. Vereinzelt ist die Perforation nicht ganz in Ordnung und das Bild wackelt dann für einen Moment ein wenig (00:20:20). Gesichter überstrahlen in hellen Szenen leicht (00:05:45) und der Mattscheibeneffekt zeigt sich ab un an im Hintergrund (00:14:05). Bei Kameraschwenks kommt es schon einmal zu Bildruckeln (00:15:08, Personengruppe). Insgesamt ist das Bild stabil und ansehnlich. Ton: Rauscharmer, runder Monoton, der immer verständliche Sprache liefert und mit gutem Volumen ausgestattet ist. Selbstverständlich übersteuern einzelne laute Szenen schon einmal etwas (00:19:20, Sirenen und Geschreie), der Film ist halt fast 60 Jahre alt. In der englischen Version ist etwas mehr Rauschen zu hören, das aber nie die Sprachverständlichkeit beieinträchtigt. --movieman.de Mehr


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