Marke: Ron Sexsmith
Variante: Audio-CD
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN PRODUKTBESCHREIBUNGEN Import pressing of his 14-track 1997 album that is out-of-print domestically. Highlights include 'Strawberry', 'Thinking Out Loud', 'Average Joe'. Universal. AMAZON.DE Das Coverphoto auf dem 1995er Debütalbum des kanadischen Singer/Songwriters Ron Sexsmith zeigt einen pilzköpfigen Jungen, der mit seinem melancholisch-verträumten Blick etwas verloren dreinschaut. Melancholisch und verträumt ist dann auch die Musik Ron Sexsmiths, wenn er mit seiner brüchigen und immer leicht entrückt wirkenden Stimme die Traurigkeit in "Words We Never Use" besingt, die Arbeitsuche in "Lebanon, Tennesse" beschreibt oder von der ersten Chance träumt, seine Liebe beweisen zu dürfen ("First Chance I Get"). Eine gewisse Traurigkeit, mit er sich jedoch gut arrangiert zu haben scheint, macht dann auch die Grundstimmung dieser CD aus. Sexsmith, der auch Gitarre spielt, setzt dabei Country- und Folkelementen ebenso wie schnörkellosen Rock'n'Roll ("First Chance I Get") und Blues ein; die Musik erinnert manchmal entfernt an die Byrds. Das gelungene "Heart With No Companion" von Leonard Cohen ist die einzige Fremdkomposition auf der CD, die mit einer von Daniel Lanois produzierten Version von "There's A Rhythm" endet. "But I know there's a reason for all these blues" singt Ron Sexsmith in "Words We Never Use". -- Ja. Dieses Album. --Johannes Minnich REZENSION Ein vielschichtiges, subtiles Bild seiner klanglichen Visionen zeichnet der Kanadier hier in Form von ruhigen, relaxten Balladen, die grösstenteils akustisch angelegt sind, ohne dabei allerdings in Folkseligkeit zu verfallen. Grossen Anteil daran hat Produzent Mitchell Froom, der Mann für knochentrockene, knackige Angelegenheiten. Da zudem - trotz des eher coolen Ansatzes - nicht mit rhythmischen Akzenten in Form subtiler, aber punktgenauer Grooves und sparsamen Dub-Anleihen gespart wurde, kann selbst SEXSMITHs eher verschlafener Gesangsstil zu voller Blüte gelangen. Interessante Zutaten wie Friedhofsbläsersätze à la TOM WAITS oder SHERYL CROW am Akkordeon sorgen zudem für Kurzweil. Auf "Other Songs" demonstriert SEXSMITH eindrucksvoll, wie man mit einem vergleichsweise simplen Ansatz und guten Ideen eine unspektakuläre, aber tiefgreifende Wirkung erzielen kann. Weniger ist halt manchmal doch mehr. Ullrich Maurer / © Intro - Musik & so mehr unter www.intro.de -- INTRO Schon für sein selbstbetiteltes 95er Debüt erhielt dieser kanadische Newcomer mächtig Beifall, wenn auch nur von Kollegen und Kritikern. Applaudiert jetzt das grosse Publikum? Viel Freunde an diesen "Other Songs" wird haben, wer die gleichmütige, auf dramaturgische Wendungen verzichtende Art mag, mit der Sexsmith seine Stories vom Girl an der Ecke oder dem Durchschnittstypen aus der Nachbarschaft erzählt. Wer freilich plakative Elemente braucht, könnte leicht über die zarte Schönheit dieser von Akustik-Spezialist Mitchell Froom (Elvis Costello, Suzanne Vega) mitproduzierten Songpoesie hinweghören - zumal sich die durchaus prominenten Begleitmusiker (Sheryl Crow, Steel-Guitar-Könner Larry Cambell) meist höflich im Hintergrund halten. ** M: 7-8 © Stereoplay -- Stereoplay Sein nuscheliger Gesang hat was: Ron Sexsmith, gefühlvoller Singer/Songwriter, zuletzt mit Elvis Costello, Radiohead und den Chieftains auf Tour, schickt mit seinen "Other Songs" in der Tat etwas "andere" Stücke ins Orbit; salopp grüssen die Sixties. © Audio -- Audio Mehr