Marke: Heaven Shall Burn
Variante: Audio-CD
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Statt sich in den kreislaufenden Mühlen aus Studioaufnahmen, Albumveröffentlichung und Livezyklus aufzureiben, haben sich HEAVEN SHALL BURN in 2018 und 2019 eine verdiente Atempause gegönnt. In der Zeit konnten sie Kraft tanken und vor allem neue Impulse sammeln. Wir haben uns entschieden, nicht nur ein einfaches Album, sondern als bewusstes Statement ein Doppelalbum zu machen , erklärt Gitarrist Maik Weichert. Wir wollen den Leuten ein wirkliches Gesamtwerk bieten, mit dem sie sich beschäftigen müssen, das Raum für Überraschungen und Experimente bietet. Ausserdem mussten unsere Fans lange genug warten, da ist es nur fair, dass es nach so langer Durststrecke die doppelte Portion gibt. Die entspannte Herangehensweise liess sie anders an Of Truth and Sacrifice arbeiten als bisher. Statt zuerst komplett den instrumentalen Teil und im Anschluss den Gesang aufzunehmen, arbeiteten sie parallel in Gitarrist Alexander Dietz Chemical Burn Studio, was der Gesangsperformance von Sänger Marcus Bischoff zu Gute kam. Verstärkung bekam er dabei von u.a. Chris Harms von Lord Of The Lost, Matthi von Nasty und Andreas Dörner von Caliban. Musikalisch darf man sich nicht nur auf den typischen HSB Sound freuen, sondern auch auf atmosphärische Streicher, welche die Band zusammen mit Sven Helbig und Dirigent Wilhelm Keitel ausgearbeitet und in in Minsk aufgenommen hat. Für die fast 90minütige Dokumentation Mein grünes Herz in dunklen Zeiten begleitete Ingo Schmoll die Band über ein Jahr lang und begab sich zudem auf Spurensuche in ihrer Vergangenheit, um das Phänomen HEAVEN SHALL BURN zu ergründen. Visuell abgerundet wird Of Truth and Sacrifice zudem vom eindrücklichen Artwork von Eliran Kantor (Testament, Iced Earth, Sodom). Of Truth and Sacrifice erscheint als: 2CD Jewelcase, Ltd. 2CD+DVD Edition, Ltd. Deluxe 2CD+DVD Box Set, Gatefold 2LP und Digital Album. Ltd. 2CD+DVD Box Set inkl. umweltfreundlichem Lebensmittelbeutel, Metall-Pin, Ohrstöpseln und einer Seed Bomb (Blumensaat-Bombe). REZENSION ALBUM DES MONATS! (6,5 von 7 Punkten!) Was für ein kaum in Worte zu fassender Brocken! Wo so vielen Alben auf halber Strecke die Puste und Ideen ausgehen, halten Heaven Shall Burn über die Laufzeit von zwei CDs die Energie, den Zorn und die Intensität ganz weit oben. Damit solch ein seltener Glückstreffer funktioniert, greifen auf OF TRUTH AND SACRIFICE mehrere Räder ineinander. Das offensichtlichste, weil unüberhörbare: Heaven Shall Burn haben über die Jahre hinweg ihren ureigenen Stil gefunden und weiter perfektioniert: Die undurchdringbare, aber fein konturierte Wand, die das Gitarristenduo Maik Weichert und Alexander Dietz errichtet, der natürlich-wuchtige, treibende Schlagzeug-Sound und der unverkennbare Marcus Bischoff, der seine zornigen Zeilen diesmal besonders hass- und rotzerfüllt über dieses Bollwerk keift und es endgültig in den Angriffsmodus versetzt, sind unverkennbar Heaven Shall Burn. Teils drückt OF TRUTH AND SACRIFICE einem physisch die Luft aus den Lungen! Die Bezeichnung Metalcore greift dabei schon lange nicht mehr; zu malmendem Death Metal der Bolt Thrower-Schule ('What War Means', 'Tirpitz'), Schwedentod a la In Flames ('Children Of A Lesser God') und zerstörerischem Hardcore ('Eradicate') gesellen sich kaum zählbare weitere Einflüsse. Heaven Shall Burn wildern im Gothic ('The Sorrows Of Victory', Gastsänger Chris Harms von Lord Of The Lost passt hier wie die Faust aufs Auge), Electro ('La Resistance' zerstört jeden EDM-Club), Black- ('Stateless') und Thrash Metal ('Critical Mass', im Original von Nuclear Assault), und klingen dabei jederzeit wie im jeweiligen Genre zu Hause. Dass sie sich in einigen Songs von einem Orchester unterstützen lassen, verschafft OF TRUTH AND SACRIFICE noch mehr Tiefe und Schwere. Dabei muss es gar nicht die Breitwandopulenz eines 'Weakness Leaving My Heart' oder 'Expatriate' sein, die einen beim Headbangen Gänsehaut zaubern; denn das gelingt den Thüringern bereits mit von unentrinnbaren Melodien und Riffs durchzogenen Kampfansagen wie 'Protector', intensiven Brutalattacken wie 'Übermacht' und immer dann, wenn sich wie in 'Thoughts And Prayers' revolutionär die Faust heben lässt. Überhaupt, und das schliesslich ist der Kitt, der die 17 Songs (plus zwei Instrumentals) zusammen- und die Spannung oben hält, herrscht durchgehend Alarmbereitschaft und das durchdringende Gefühl von Relevanz, Ernsthaftigkeit und Wir-gegen-die, ohne dabei in die Plattitüdenfalle zu tappen. Davor, in Zeiten politischer Radikalisierung und gesellschaftlicher Spaltung solch ein brutales und brutal-wahrhaftiges Album zu veröffentlichen, gebührt höchster Respekt. --Metal Hammer (9 von 10 Punkten!) Dieses prall gefüllte Doppelalbum als 'Grower' zu bezeichnen, wäre weit untertrieben. Vielmehr haben HEAVEN SHALL BURN ein ganzes Feld bestellt, von dem man noch Jahre wird ernten können. Ein fruchtbarer Boden, so überreich von musikalischen wie inhaltlichen Nährstoffen, dass schon eine einzelne Rübe mehr Kalorien und Nährstoffe bietet als anderswo Berge von Industrienahrung. Zwei gigantische Höhepunkte hat die Band mit gutem Gespür vorab als Doppelsingle ausgekoppelt und eindrucksvoll verfilmt. 'Protector' ist nicht mehr und nicht weniger als eine Sternstunde der gesamten Metal-Geschichte, in Sachen Aufbau, Arrangement und Qualität der emotionalen Aufwiegelung eine Blaupause für kommende Generationen. 'I am your shield and sword!' wird sich zur geflügelten Zeile entwickeln! Das Trauer-Epos 'Weakness Leaving My Heart' beschliesst über 98 Minuten durchdachter Dramaturgie mit den intensivsten und aufrichtigsten Tönen, die man der Trauer widmen kann. Selten zuvor wurden die Dienste eines Orchesters dermassen sinnvoll eingesetzt. Zwischen technisch brillantem Metalcore und Death Metal leuchten mehr denn je elektronische Welten auf wie Neonlichter im nächtlichen Tokio. --Rock Hard (8 von 10 Punkten!) Heaven Shall Burn untermauern ihre Vorreiterstellung, die sie mindestens auf teutonischem Boden inne haben, einmal mehr. --metal.de
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