Messager: Les P'Tites Michu Buch), Audio-CD

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Beschreibung

Marke: Compagnie les Brigands

Variante: Audio-CD

Eigenschaften:

PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Zwei Babys, eines von hohem, das andere von niederem Stand, werden gemeinsam gepflegt und beim Baden verwechselt. Fortan als Zwillinge grossgezogen, beginnen die Verwicklungen mit einer anstehenden Heirat und damit einhergehenden Intrigen. So könnte man den unterhaltsamen Plot der Operette 'Les p'tites Michu' von André Messager (1853-1929) zusammenfassen. Der Komponist versah die turbulente Verwechslungskomödie mit spritzigen Melodien, und so wurde das 1897 in Paris uraufgeführte Stück ein Welterfolg, der es bis an den Broadway schaffte. Diese Neuproduktion von BRU ZANE zeigt, dass die Hits von damals auch heute noch begeistern können. Two little girls, one of high birth, the other of more modest origins, mixed up in their bath and brought up as twins; an impending wedding; the first pangs of love and a few intrigues... On this amusing narrative framework by Albert Vanloo and Georges Duval, André Messager composed a score as graceful as it is invigorating. The straightforward, elegant melodies are immediately appealing, with a harmonisation and scoring that give them immense charm. Les P tites Michu was an overnight success after its premiere at the Bouffes-Parisiens on 16 November 1897. The cast featured two big stars of the Parisian stage in the title roles, Alice Bonheur (Marie-Blanche) and Odette Dulac (Blanche-Marie). Every number in the score quickly became a hit song , notably the duet Blanche-Marie et Marie-Blanche . After a run of more than 150 performances, the work toured the provinces and was subsequently staged outside France (as The Little Michus or Die kleinen Michu), ending its career more than twenty years later on Broadway. REZENSION Es ist zum irre werden. Sie dreht sich wie eine Schraube im Kopf, diese vermaledeite Melodie: Blanche-Marie et Marie-Blanche . Der süsse Seim, aus dem Gassenhauer sind. Verfasst hat ihn André Messager (1853-1929), ein Mann der leichten Musen mit Anspruch, der sich als Dirigent auch allerhöchste Weihen holte. Eines seiner in Frankreich lange beliebten Werke hat jetzt die inzwischen auch in Sachen Operette unermüdliche Stiftung Palazzetto Bru Zane aufpolieren lassen, eben die Geschichte von Marie-Blanche und Blanche-Marie, genannt Les p tits Michu . Die Nummer 19 aus der buchähnlichen Deluxe-CD-Edition präsentiert sich in Rosa und Glitzerhellblau, mit zwei Quietscheentchen samt Seifenblasen auf dem Titel. Geht es doch um eine ebenfalls seifenblasenleichte Verwechslungsgeschichte zweier Mädchen im Bade, eben den beiden kleinen Töchtern des Markthändlerehepaars Michou. Die eine war nämlich nur geliehen und in Pflege, man weiss aber nicht mehr welche. Was zu Konfusionen führt, als ihr richtiger Vater sie einem Ehemann zuweisen möchte. Am Ende und viele heitere, in die Ohren, in den Bauch und in die Füsse gehende Melodien, Walzer, Duette und Ensembles später löst sich alles in Wohlgefallen auf. Violette Polchi und Anne-Aurore Cochet sind als unschuldsvoll-frivoles Schwesternpaar eine Ohrenweide, krachig-derb-rustikal knallen als Eltern Michou Marie Lenormand und Damien Bigourdan ihre Pointen raus. Fesch tönen Jean-Christophe Lanièce (Gaston) und Artavaz Sargsyan (Aristide) als Liebhaber. Mathieu Dubroca gibt mit komisch-pompöser Aufgeblasenheit den Vater-General, Romain Dayez ist das Faktotum Bagnolet. Und Caroline Meng schmeisst sich in die schrille Gestalt der Pensionsvorsteherin Mademoiselle Herpin. Pierre Dumoussaud lässt es orchestral bitzeln und blubbern, dirigiert straff, dabei melodienverliebt. Das hat Verve und ist atemlos charmant. --rondomagazin Die erste Operetten-CD des Jahres - eine Gesamtaufnahme von 'Le p tites Michu' von André Messager. 2019 ist das grosse Jacues Offenbach- Jahr, und da stehen natürlich Offenbach und die französische Operette bei vielen Cd-Labels ganz oben auf der Liste. Die erste Operetten-CD des Jahres präsentiert uns jetzt das Label Palazetto Bru Zane: eine Gesamtaufnahme von 'Le p tites Michu' (Die beiden Michu), allerdings nicht von Offenbach, sondern von André Messager. Messager wurde oft als wichtiger Fortsetzer der französischen Operettentradition gefeiert, als der Mann, der den Offenbachschen Geist in Frankreich bis in die 1920er Jahre aufrecht erhielt, und einige seiner Werke sind auch an Offenbachs gegründetem Operetten-Theater, den Bouffes parisiennes, uraufgeführt worden, so auch diese abendfüllende Operette, ein Werk von 1897, entstanden also mehr als 15 Jahre nach Offenbachs Tod. Wenn man sich heute diese Operette von Messager anhört, hat man das Gefühl, dass es ihm hier nicht immer gelungen ist, dem Schatten Offenbachs zu entgehen. Das liegt vielleicht daran, dass die pure, unverfälschte Bouffe Messagers Talent nicht so optimal zur Geltung bringt wie andere Gattungen. Messager war ein Meister der Instrumentierung musste sich hier aber auf das kleine Orchesterchen beschränken, das in den Graben des winzigen Premierentheaters passte. Seine noblen eleganten Melodien mit einem leichten Hang zur Melancholie bewegen auch heute noch davon sind in dem lärmenden Werk allerdings wenig zu finden, dessen alberne Verwechslungskomödie eng an die offenbachsche Tradition anschliesst. Doch an Albernheiten kann sich Messagers Talent nicht so entzünden wie sein grosses Vorbild, und so bleibt vieles eher matt. Die atemlos kurzen Musiknummern stehen geschwätzigen Dialogen gegenüber, nur wenige Nummern überschreiten die Zwei-Minuten-Grenze, und wer auf opulente Finali hofft, wird auch enttäuscht. Vielleicht ist dann doch eher etwas für sehr gute Kenner der französischen Sprache und den Binnenmarkt unserer Nachbarn. Davon abgesehen ist die Ensembleleistung durchgehend gut, was vielleicht auch daran liegt, dass es sich hier ein festes Opernensemble handelt, das sich versteht und eingespielt hat: die Compagnie Les Brigands. An Spielfreude mangelt es jedenfalls nicht. Auch Dirigent Pierre Dumoussaud bringt viel Schwung in die Sache, sein kleines Kammerorchester klingt hier im Livemitschnitt aus Nantes klingt dann aber doch ein bisschen topfig. Eine begrüssenswerte Geste, Messager wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken - aber nehmen wirs als Hours d'oeuvre. Ein Messager-Hauptgang wie 'Madame Chrysantheme' die französiche Butterfly, wäre nun auch auf CD wünschenswert. --rbb Kulturradio Wir überspringen knapp 250 Jahre im heiteren Musiktheater. Und landen zum Abschluss der Sendung SWR2 Treffpunkt Klassik Neue CDs, heute mit Manuel Brug, noch einmal bei der Operette. Diesmal ist sie französischer Bauart und stammt von André Messager. Nicht mehr als eine reichlich alberne, aber gewitzte Verwechslungsgeschichte um zwei junge Mädchen, eben die 'P tites Michu'. Hören Sie daraus die Laune machende Ouvertüre. Pierre Dumoussaud lässt es am Pult des Orchestre National des Pays de la Loire bitzeln und blubbern, dirigiert straff, dabei melodienverliebt. Es ist zum irre werden. Sie dreht sich wie eine Schraube im Kopf. Immer weiter. Diese vermaledeite Melodie, so simpel und so penetrant, die gleich als Duett wiederkehren wird: 'Blanche-Marie et Marie-Blanche'. Der süsse Seim, aus dem Gassenhauer sind. Verfasst hat ihn André Charles Prosper Messager, ein äussert produktiver französischer Komponist. Ein Mann der leichten Muse mit Anspruch, der sich vor allem als Dirigent auch allerhöchste Weihen holte. Schliesslich war dieser Kirchenmusiker und Organist, der sich abends in die Vaudevilles am Montmartre stahl, mit Gabriel Fauré und seinem Lehrer Camille Saint-Saëns gut bekannt. Von Claude Debussy wurde er gar so hoch geschätzt, dass er ihm 1902 die Uraufführung von 'Pelléas et Mélisande' anvertraute. Vorher hatte er schon Gustave Charpentiers 'Louise' und Massenets 'Grisélidis' aus der Taufe gehoben. In Frankreichs Provinztheatern begegnet man öfter Messagers Hauptwerk, der Opéra comique 'Véronique'. Ein anderes seiner im Nachbarland lange beliebten Werke hat jetzt die unermüdliche Stiftung Palazetto Bru Zane aufpolieren lassen. Eben die Geschichte von nicht Schneeweisschen und Rosenrot, sondern von Marie-Blanche und Blanche-Marie, genannt 'Les P tites Michu'. Das ist eine seifenblasenleichte Verwechslungsstory zweier Mädchen im Bade, eben den beiden kleinen Töchtern des Markthändlerehepaars Michou. Die eine war nämlich nur geliehen und in Pflege, man weiss aber nicht mehr welche. Was zu Konfusionen führt, als ihr richtiger Vater sie einem Ehemann zuweisen möchte. Hören Sie also Violette Polchi und Anne-Aurore Cochet als unschuldsvoll-frivoles Schwesternpaar mit ihrem Auftrittsduett 'Blanche-Marie, Marie-Blanche'. Kokett und nett! Das waren Violette Polchi und Anne-Aurore Cochet als unschuldsvoll-frivoles Schwesternpaar Les P tites Michu aus der gleichnamigen André-Messager-Operette mit ihrem Auftrittsduett, das einfach so heisst, wie sie selbst: 'Blanche-Marie, Marie-Blanche'. Viele heitere, ungemein in die Ohren, in den Bauch und in die Füsse gehende Melodien, Walzer, Duette und Ensembles später löst sich natürlich alles in komödiantischem Wohlgefallen auf. --Swr 2 Treffpunkt Klassik

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