Marke: Don Sebesky
Variante: Audio-CD
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN REZENSION DIE AUDIOPHILE Dem 1980 verstorbenen Pianisten Bill Evans, Ahnvater des modernen Kammerjazz, hat der gefragte amerikanische Arrangeur Don Sebesky das vorliegende Album in tiefster Bewunderung gewidmet. Denn Evans, so Sebesky, "war nicht in der Lage, etwas anderes als schlicht sein Bestes zu geben; er schuf eine Balance zwischen Kopf und Herz, die seiner Musik eine einzigartige Frische verlieh; und er setzte einen Standart für Qualität, der bis heute Gültigkeit hat". Sebesky vereint auf "I Remember Bill" erstens Klassiker aus Evans' Feder, zweitens Evergreens, die der Meister in sein Repertoire aufgenommen hatte, drittens selbst geschriebene Stücke im Geist des Vorbilds. Dieses bunte Programm realisiert der Impresario mit einem Aufgebot, zu dem ein Streicher- und ein Bläserensemble sowie illustre Solisten zählen: etwa Joe Lovano, Lee Konitz, Saxophon, Tom Harrell, Trompete, Larry Coryell und John Pizzarelli, Gitarre, Toots Tielemans, Harmonica, Marc Johnson, Bass, und Marty Morell, Drums. Sebesky nutzt seine Supertruppe für ein ungemein vielschichtiges, abwechslungsreiches Klangszenario zwischen Modern Bigband, swingendem Combo-Jazz, Easy Listening und Neo-Klassik. Wo Evans am Piano den harmonischen und melodischen Reichtum seiner Musk oftmals nur sparsam andeutete, schwelgt Sebesky in Farben, macht aus gezeichneten Skizzen opulente Gemälde. Dass von diesem Parnorama kein Detail verlorengeht, ist nicht zuletzt das Verdienst des Toningenieurs Jay Newland. ** M: 8-9 ** K: 9-10 © Stereoplay -- Stereoplay Wer hätte das gedacht? Der vor allem wegen seiner geschmäcklerischen Klangfarben bekannte Komponist, Arrangeur und Posaunist Don Sebesky hat eine Bill-Evans-Tribut-CD eingespielt, mit der er der meisterhaften Piano-Legende durchaus gerecht wird. Dreizehn Evans-Originals und Standards wie "Waltz for Debby" und "Autumn Leaves" (der 14. Track ist ein fünfminütiges Bill-Evans-Interview), die gerade durch Bill Evans' Interpretationen zu jazzmusikalischen Meisterwerken wurden, hat er sich vorgenommen und ihnen ein grossorchestrales, mit Streichern und Hörnen durchsetztes Gewand verpasst. Und eben dadurch unterstreicht Sebesky Evans' untrügliches und einmaliges Gespür für impressionistische Klänge und schwelgende Melodien. © Jazz thing - Martin Laurentius -- Jazz thing (09/98)