Marke: Hi Tek
Variante: Audio-CD
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN PRODUKTBESCHREIBUNGEN International products have separate terms, are sold from abroad and may differ from local products, including fit, age ratings, and language of product, labeling or instructions. AMAZON.DE Die Reihe der herausragenden HipHop-Platten setzt sich fort: Nach Black Star, Mos Def und Reflection Eternal folgt nun Hi-Tek. Nachdem der Wu-Tang Clan seine Ära durch inflationäre Veröffentlichungen des Fussvolkes den Mythos um die Kammern des Wu teilweise beschädigte und somit ausgeläutet hat, ist der Platz auf dem Thron nun frei. Einige potenzielle Kandidaten fallen aus unterschiedlichen Gründen aus: A Tribe Called Quest lösten sich auf, De La Soul sind klasse aber zu brav und Kool Keith sowie Prince Paul zwar genial aber crazy. So bleibt beim Blick zwischen den US-Küsten nur noch die Rawkus-Posse um Mos Def und Talib Kweli sowie deren kongenialen DJ Hi-Tek. Dessen Selbstbewusstsein scheint gross zu sein, denn der Mann aus Cincinnati schiebt mit Hi-Teknology ein Soloalbum nach, kaum das das gemeinsame Meisterwerk mit Talib Kweli als Reflection Eternal aus den Schlagzeilen ist. Die Befürchtung, hier recyceltes Restmaterial hören zu müssen, verfliegt nach Sekunden. T. Cottrell aka Hi-Tek feilte bis kurz vor dem Gang zum Presswerk an seinem zweiten Werk , mit dem Resultat, dass es wunderbar rund durchläuft. Immerhin musste Hi-Tek als DJ und Soundgestalter eine Vielzahl Gast-Rapper integrieren, was dem Beatmaster brillant gelingt. Kein Wunder, stehen doch grosse Namen am Mic. So legt gleich zu Beginn Common seine Stimme über kurz angebundene Beats auf "The Sun God" , Talib Kweli kommt auf "Get Back Part II" zu Wort. Cormega, eher ein Vertreter der härteren Reimart, führt mit Vokalistin Jonell in "All I Need Is You" zarte Dialoge. Jonells soulige Stimme schwebt über dem sehr minimal arrangierten "Round & Round". Wunderbar auch die Engtanz-Nummer "Get Ta Steppin'" feat. Mos Def & Vinia Mojica und "Suddenly" bringt endlich wieder Mood, Hi-Teks Freunde aus Cincinnati, zurück ans Mikrofon. Wenn Hi-Tek das Niveau von Hi-Teknology mit seinen punktgenau, unwiderstehlich gesetzten Beats und den hochästhetischen Sounds auch in Zukunft halten kann, ist ihm ein vorderer Platz in der ewigen Bestenliste des HipHop sicher. --Sven Niechziol REZENSION DJ- bzw. Produzentenalben gehören zum HipHop wie die Olive in den Martini. Jazzy Jay, Premier, Pete Rock, Dre, Master P, Lord Finesse, Diamond D - die Liste guter Produzenten liesse sich beliebig verlängern. Hi-Tek aus Cincinnati hat es mit Hi-Teknology nun auch in den illustren Kreis der Top-Producer geschafft. Grünes Licht erhielt er wohl nach dem allerorten gefeierten Reflection Eternal Album (Train Of Thoughts) mit seinem kongenialen Partner Talib Kweli. Seinen, mal in Business-Sprache formuliert, hohen Marktwert hat Hi-Tek allerdings schon längst mit seinen jammenden Produktionen für u. a. Common, Mos Def, Grand Agent, Phife Dawg und Mad Skills eindrucksvoll bewiesen. Sonderlich eilig schien es Hi-Tek, seit er Mitte der Neunziger mit Mood die HipHop-Bühne betrat, dabei nie gehabt zu haben. Bedacht. Das kann man auch ganz gut an der Auswahl der MCs auf seinem Album nachvollziehen. Es sind in erster Linie gute alte Bekannte wie eben Mood, Common, Talib, Vinia Mojica und Mos Def, die auf Hi-Teks soulig magnetisieren B-Boy-Beats glänzen. Der Opener The Sun God öffnet schon mal ganz samtig das Herz, Get Back Pt. II schliesst die Lücke zu Train Of Thought, Breakin' Bread zollt Cincinnatti ultimativen Respekt und im folgenden All I Need Is You rufen Hi-Tek, Cormega und Jonell Erinnerungen an Nas One Love (Q-Tips Album-Version) sowie an Method Mans und Mary J. Bliges lll Be There For You/ Youre All I Need wach. Mit Jonell wagt sich Hi-Tek mit Round & Round recht weit in den R&B-Bereich vor, während mit Buckshot auf The Illest It Gets am entgegengesetzten Ende des HipHop-Spektrums herauskommt. Yeaah, schwer in (die neue) Richtung des klebrigen Funk geht Hi-Tek einmal ziemlich gangster-like mit Jinx Da Juvy und ziemlich dirty mit Slum Village. Schade nur, dass Tekzilla (Common) und The Blast Remix (feat. Jill Scott) nicht auf dem Album enthalten sind. So gut Hi-Teknology auch ist, es beschleicht einen doch das Gefühl, dass da noch ein Tick mehr drin gewesen wäre. Jan Wölffel / Intro - Musik & so mehr unter www.intro.de -- INTRO Hi-Tek ist bekannt als Beatschmied für Common, Mos Def und Talib Kweli. Die Letztgenannten (wie auch Jill Scott oder Slum Village) fliessen auf diesem von abwechslungsreicher Beat-Science gekennzeichneten Album. "Hi-Teknology" macht seinem Titel alle Ehre: Richtungsweisender Street-Sound triftt hier reduzierten Rimshot-Soul, und Introvertiertheit paart sich zudem mit stilistischer Innovation. Und als sommerliche Soundtracks für stilbewusstes Kopfnicken und "Knowledge"-Kicken empfehle ich dreifaches Zuschlagen. © Jazz thing - Frank Eckert -- Jazz thing (06/01) Mehr
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