Marke: Social Distortion
Variante: Vinyl
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Hard Times and Nursery Rhymes builds on singer Mike Ness twin footings, one in the haunted American landscapes of Hank Williams and the other in the raw swagger of Exile era Rolling Stones. While these twin pillars have always been behind Social Distortion's anthemic songs, on Hard Times and Nursery Rhymes they come roaring to the fore, in one of the hardest rocking, most soulful albums of Ness's career. From opener California (Hustle and Flow), in a song with enough attitude to redline a '40 Merc, to the dark rockin' cover of Hank William's Alone and Forsaken longtime fans will find the trademark punk roar they love. New fans, too, will be drawn to Ness' maturing songwriting and vocals. Ness produced Hard Times and Nursery Rhymes (his first time at the production helm) with an eye to his rock and roll legacy, and it's not hard to imagine fans of Springsteen or Petty rocking out to these timeless songs. MOTOR.DE Die kalifornische Punk Rock-Legende besinnt sich im fortschreitenden Alter auf ursprünglichen Country und Blues und klingt dabei ebenso authentisch wie stilvoll gereift. Seit ihrer letzten Platte "Sex, Love and Rock'n'Roll" sind sechs Jahre vergangen. Mit "Hard Times And Nursery Rhymes" kehren Social D nun zurück. Gewissermassen lässt sich also von einem überaus geglückten Quasi-Comeback sprechen. Das siebte Studioalbum ist eine zeitlose Rückbesinnung auf die alten Heroen der amerikanischen Rockmusik. Die musikalischen Wurzeln des Frontmanns liegen bekanntermassen in Blues, Country und Rock’n’Roll und treten hier weitaus deutlicher in den Vordergrund als auf bisherigen Werken. "Hard Times And Nursery Rhymes" ist ein positives Album, gefällt sich gern in groovendem Mid Tempo und bedient sich hier und da ausgiebig an Countryeinlagen: Vor allem präsente Frauen-Choräle sind eine Neuerung, die zwar gewöhnungsbedürftig ist, der Band aber nicht unbedingt schlecht zu Gesicht steht. Wer fest auf den Sound aus Zeiten des Debüts schwört, könnte von "Hard Times And Nursery Rhymes" durchaus ein wenig enttäuscht sein. Allerdings unberechtigt, denn was die Herren hier abliefern ist nicht nur in Punkto Songwriting und Arrangement hervorragend, sondern hat vor allem verdammt viel Seele. Der Einstieg in die Platte gelingt ihnen mit dem instrumentalen und gemächlich vor sich hinprügelnden Opener "Road Zombie" ausgezeichnet. Mit "California (Hustle And Flow)" folgt direkt eine eingängige und groovige Bluesnummer, die dem Hörer unweigerlich die Mundwinkel nach oben zieht: Social D sind noch immer lebendig und bleiben uns wohl noch eine Weile erhalten, wie sie im Verlauf des Albums unmissverständlich zum Ausdruck bringen. Der Sound hat sich nicht grossartig verändert, was wohl auch zu grossen Stücken daran liegt, dass Ness dieses Mal erstmalig selbst als Produzent agierte. Die Produktion ist fett, jedoch nicht überladen. In vielen Passagen des Albums kratzen die Jungs durchaus am perfekten Soundgewand, an anderen Stellen wünscht man sich eher ein bisschen mehr Garage. "Hard Times And Nursery Rhymes" groovt unaufhörlich in voller Länge und bricht dabei auch ein paar Mal in höhere BPMs aus. "Machine Gun Blues", die erste Single, klingt nach einem alten Bekannten und könnte sich auch fast auf "White Light, White Heat, White Trash" befinden. Gen Ende schleicht sich mit "Far Side Of Nowhere" sogar ein bisschen Pop ein, der jedoch mit "Alone And Forsaken" wieder weggeblasen wird. Spielfreude, Motivation und vor allem Optimismus ziehen sich durch die gesamte Platte, die mit einer unverkennbaren und eindeutigen Nachricht endet, wie sie bereits Pearl Jam vor 20 Jahren formulierten: "I'm still alive". Gut so.