Francisco Correa de Arauxo: Libro de Tientos (1626), Audio-CD

Francisco Correa de Arauxo: Libro de Tientos (1626), Audio-CD

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Marke: Bernard Foccroulle

Variante: Audio-CD

Eigenschaften:

PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Die Musik von Francisco Correa de Arauxo (1584-1654) stellt einen Höhepunkt der spanischen Orgelliteratur dar und erhält dennoch bislang nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Dabei bildet sie eine aussergewöhnliche Brücke zwischen Renaissance und Barock. Vier CDs vermitteln ein möglichst vollständiges Bild seines Schaffens, gespielt von Bernard Foccroulle auf historischen Orgeln in Andalusien und Kastilien. Das Ensemble InAlto wird zudem Werke von Correa neben einigen der wichtigsten von ihm geschätzten Komponisten aufführen, darunter Josquin, Cabezón und Gombert. The music of Francisco Correa de Arauxo, still regrettably neglected, constitutes a peak of organ literature in Spain and an exceptional bridge between the Renaissance and the Baroque. His Facultad Orgánica (1626) is both a treatise on the performance of organ music and a collection of sixty-nine pieces of outstanding quality. Three CDs will give the most complete picture possible of his output, played by Bernard Foccroulle on historic organs in Andalusia and Castile. Singers and musicians from the InAlto ensemble will perform pieces by Correa alongside some of the major composers he mentions in his preface, including Josquin, Cabezón, Gombert and La Rue. REZENSION Wenn der Organist und Alte Musik-Fan Bernard Foccroulle sich einmal in einen Komponisten „verhört“ hat, dann lässt er so schnell auch nicht wieder von ihm ab. Wie im Fall des Spaniers Francisco Correa de Arauxo, der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Orgel-Instanz war. Ausschnitte aus seinem fast 70 Stücke umfassenden Konvolut „Libro de tientos“, das 1626 veröffentlicht wurde, hat Foccroulle in den letzten Jahren immer wieder gespielt. Wobei er diese oftmals mit Werken aus anderen Kulturkreisen kombinierte und daraus spannende Musikdialoge entstehen liess. Auch bei seiner jetzt erschienenen Gesamtaufnahme der „Tientos“ ist Foccroulle ähnlich verfahren, wenngleich die eingestreuten Instrumental- und Vokalstücke diesmal von Komponisten stammen, auf die de Arauxo immer wieder Bezug genommen hat. Es sind vor allem die Meister der franko-flämischen Polyphonie wie Nicolas Gombert, Josquin Desprez und Pierre de la Rue, deren kompositorische Komplexität bei gleichzeitiger Empfindsamkeit auf de Arauxo und seine Orgelwerke abfärbten. Für diese musikhistorische Rückblende hat Foccroulle nun das vorzügliche Vokal- und Instrumentalensemble InAlto eingeladen. Und wenn Foccroulle solistisch nicht gerade bravourös eine der leistungs- und lungenstarken historischen Orgeln schlägt, die er für dieses Projekt in Kastilien, Andalusien und Belgien aufgespürt hat, ist er gar in einem magischen Gespräch mit dem Zink-Virtuosen und Ensemble-Leiter Lambert Colson zu erleben. Bernard Foccroulle weiss eben, wie man solche Alte Musik-Schätze nicht nur hebt, sondern ihnen neuen Glanz und Atem verleiht. --Rondomagazin


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