Marke: Steve Gunn
Variante: Vinyl
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN Hört man die Musik von Steve Gunn hat man das Gefühl, der US-amerikanische Songwriter würde mit E-Gitarre auf der Terrasse seiner Ranch jammen, nachdem er sich den Wüsten-Sand aus dem Stiefel gekippt hat. Zumindest bestechen seine Songs mit einer derartigen Laidbackness, wie es ansonsten vielleicht nur seine Kollegen The War On Drugs oder Kurt Vile, bei dem er zuvor auch in der Backing Band The Violaters im Einsatz war, vermögen. So zu hören auf seinem neuesten Album Eyes On The Lines , an dem neben Gunn noch Nathan Bowles (Schlagzeug, Banjo, Organ), Hans Chew (Wurlitzer), James Elkington (Gitarre, Lap Steel, Dobro), Mary Lattimore (Harfe), Jason Meagher (Bass, Gitarre, Flöte), Paul Sukeena (Gitarre), Justin Tripp (Bass, Keyboards) und John Truscinski (Schlagzeug) beteiligt waren. Doch neben den coolen bis meditativen Sounds steht bei Eyes On The Lines hauptsächlich Gunns Songwriting im Mittelpunkt des Geschehens. Auf seinem mittlerweile je nach Zählweise dritten (mit Band und Gesang), achten oder fünfzehnten (Wikipedia) Album beschäftigt sich Gunn dabei wie auch schon zuletzt bei seinem von Kritikern wie Fans gefeierten Vorgänger Way Out Weather mit der Beziehung von Mensch und Umgebung. Dabei ist Eyes On The Lines seine bisher konkreteste und eingängigste Ode an die Vorfreude auf eine Reise ins Unbekannte. Gunn, mehr Erzähler als Chronist, schildert darin Geschichten von fiktiven wie realen Charakteren oder lässt sich wie bei Conditions Wild direkt von Rebecca Solnits Essay-Sammlung A Field Guide to Getting Lost inspirieren. Im von Brandon Herman in Szene gesetzten Video dazu wird eben dieses Gefühl der Glückseligkeit im Verlorensein und der Umarmung des Unbekannten eingefangen, das immer wieder der Kern von Gunns Songwriting und auch der Ursprung von Eyes On The Lines ist.