Different Taste of Honey, Audio-CD

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Marke: Tosca

Variante: Audio-CD

Eigenschaften:

PRODUKTBESCHREIBUNGEN AMAZON.DE Eine Remixversion als Nachschlag eines offiziellen Albums ist fast schon eine Alltäglichkeit. Manchmal bekommt das Originalmaterial dadurch interessante neue Klangfacetten, häufig enden die Mixe leider auch in Beliebigkeiten und werfen Fragen nach dem Sinngehalt auf. Tosca, ein Projekt der beiden Wiener Rupert Huber und Richard Dorfmeister, haben sich von ihrem Werk Suzuki den groovenden Track "Honey" ausgesucht. Bearbeitungsaufträge wurden rausgeschickt und unter dem treffenden Titel Different Tastes Of Honey kompiliert. Natürlich erscheint die Platte bei G-Stone, dem Label von Kruder & Dorfmeister, Meister der gepflegten Downbeats. Alles beginnt und endet mit Satie-ähnlichen Klängen auf "Piano", dazwischen liegen üppige dreizehn Versionen von "Honey". Jede einzelne für sich modelliert Nuancen des Basisstückes, variiert den Stil, ohne das Gerüst grundlegend zu verändern. Einmal wird das Tempo rausgenommen, dann zieht es wieder an, erotische Latin-Sounds werden addiert, Breaks eingeschoben und gefühlvolle Dubs eingearbeitet. "Honey" pendelt permanent zwischen Bar-Tresen, Tanzfläche und Chill-Out-Zone, nur Andy Spence alias Organic Audio wagt sich mit seinem Mix etwas weiter aus dem Fenster. So birgt Different Tastes Of Honey die Gefahr, dass der Zuhörer irgendwann die Orientierung verliert und Langeweile auftritt. Mehr eine Platte für den DJ als für den täglichen Genuss. --Sven Niechziol REZENSION Der Euro ist gekommen, wir kommen mit. Teil #1 unserer Reaktion auf das Kulturgeflecht Europa, so wie Altkanzler Kohl es sich nicht vorgestellt hat, ist der Vergleich der Sparringspartner und einstigen Verbündeten Österreich (Tosca) und Frankreich (De Crécy, Air), wobei der Punkt für chauvinistisches Kalkül vorab ganz klar an das Artwork der Dorfmeister/Huber-Kollektion geht. Was stellt sich der männliche Gelegenheitserotiker zum Thema "Honey" und visuelles Erlebnis vor? Richtig, Frauen, die sich äusserst leicht bekleidet gegenseitig mit Honig einreiben. Ein Video wird folgen und zwar im Mix des Dorfmeister-Spezis Markus Kienzl (Sofa Surfers). Wer jetzt trotz (x) Abscheu, (x) Scham oder (x) pc-Einwände (bitte ankreuzen) weiterlesen mag, dem sei schon mal gesagt, dass auch fast alle weiteren Props ganz klar an die Bearbeitungen für die Österreicher gehen. Geht da einfach mehr im Dub? Im Hause G-Stone wurde das erfolgreiche Konzept des "Remixes auf Longplay-Format" ("Chocolat Elvis", "Fuck Dub", "Suzuki In Dub") also noch einmal reaktiviert: "Different Tastes Of Honey" besticht trotz seiner 13 Mixe nicht unbedingt mit grosser Differenz, sondern eher durch Stringenz im Hörerlebnis, was sicher auch durch die prägnanten weiblichen Vocals initiiert wird. Schaut man auf die Liste der Remixer, wird schnell klar, dass hier nicht allein unter Dub-Lizenz gemixt wurde: Manchesters Only Child, Organic Audio vom Tommy-Touch-Label, die Brasil-Experten von Faze Action und Funky Lowlives bilden das who's who des Genre-übergreifenden Remix', und doch dominieren eher die Dub-Mixe: Neben der markant düsteren Kienzl-Version überzeugen vor allem die Wiener Kollegen von Freedom Satellite, indem sie sehr einfühlsam am Original bleiben, dabei aber ganz beträchtlich den Endorphinspiegel heben. Der deutsche Produzent Michael Baumann alias Supatone darf sogar zweimal ran, und mit Massi, Shelter Ave und Azoia konnten die Wiener gleich drei Acts vom Lissabonner Nylon-Label für sich gewinnen, die mit ihren erstklassigen Bearbeitungen besonders neugierig auf die Musikszene der Hauptstadt Portugals machen. Ohren und Augen auf, vielleicht ist dort noch einiges zu holen/hören. In Paris beschränkt man sich dagegen eher auf Altbewährtes, und das ist auch der Schwachpunkt. Der einzigartige Etienne De Crécy wäre gut beraten, mal wieder über den Rand von Bohemian-Paris zu blicken oder bei der Auswahl seiner Remixer Qualitätsmassstäbe anzusetzen, die sein grosser Wurf "Tempovision" verdient. Einzig die Versionen von Demon ("Scratched"), Jamie Lewis ("Hold The Line") und Sébastien Léger ("Three Day Week-End") überzeugen. Bezeichnenderweise sind die Eigenproduktionen - "Relax" im "Tempovision"-Tour-Mix und der Radio-Edit der aktuellen Single "Tempovision" - mindestens eine Klasse besser. Dennoch: Es fehlt der Esprit, das intuitive Moment, die unterschwellige Sexiness in dem immer formatierter wirkenden Genre "French House". Ach ja, und Air gibt es auch noch. Aber, mal ganz ehrlich, wer wüsste das nicht? Tosca - Different Tastes of Honey VÖ: 25.02.02 Etienne De Crecy - Tempovision Remixe VÖ: 04.02.02 Burkhard Welz / Intro - Musik & so mehr unter www.intro.de -- INTRO


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