Marke: Emil Jannings
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN PRODUKTBESCHREIBUNG s/w Der Gymnasialprofessor Rath (Emil Jannings) entdeckt, dass seine Schüler das moralisch anrüchige Lokal "Der blaue Engel" besuchen. Voller Empörung stellt er dort die Sängerin Lola Lola zur Rede. Doch schon bei der ersten Begegnung erliegt er ihren Reizen. Nach einem zweiten Besuch verbringt er die Nacht in ihrem Bett. Nicht ohne Folgen: Am Morgen danach wird er von den Schülern als "Unrat" verhöhnt. Dem Schuldirektor gegenüber verteidigt er sein Liebesverhältnis und wird entlassen. Erst viel zu spät merkt der Professor, dass ihn seine Liebe zu Lola Lola zielsicher ins Verderben führt... Bonusmaterial: Live Auftritte von Marlene Dietrich; Interview; Probeaufnahmen; Szenenvergleich der dt. und engl. Fassung; Audiokommentar von Werner Sudendorf, Filmhistoriker und Leiter der Marlene Dietrich Collection; Chronik der Filmentstehung; Biografien zu Stab und Besetzung; Foto Galerie; Zwei Trailer; Web - Links; Auf der zweiten Disc ist der Film in englischer Filmfassung, ca. 100 Minuten; MOVIEMAN.DE Moviemans Kommentar zur DVD: Die Gesamtnote reflektiert hier keinesfalls die objektiven Bild- und Tonwerte, die in der Beschaffenheit des historischen Materials begründet natürlich nicht mit Harry Potter-Standards mithalten können. Gewürdigt werden soll vielmehr der Erhalt eines bedeutenden Werkes der Filmgeschichte. "Engel" war schon immer ein moderner Film, der sich zwar durchaus noch expressionistischen Einflüssen ergab, aber auch wegen seiner stringenten Dramaturgie heute noch als spannend und temporeich empfunden wird. Ausdrucksvoller ist kaum je das Zugrundegehen einer menschlichen Existenz geschildert worden. Eine wunderbare Hommage fand das scheussliche Gackern, das Prof. Rat auf der Bühne als Ausdruck tiefster Verzweiflung einerseits und als Huhninterpret andererseits von sich gibt, in Robert Aldrichs "Das Doppelleben der Sister George", wo eine ernsthafte Schauspielerin für eine Kindersendung eine Kuh geben soll und in das Filmende Muhlaute hinausbrüllt. Bild: Das Mastering hat das Originalbildformat von 1,19:1 berücksichtigt und so wird der Film "window-boxed" (schwarze Streifen rechts und links) präsentiert. Das grobkörnige Filmmaterial verursacht unausweichlich Artefakte in Form stehender Rauschmuster, die die gesamte Optik überlagern, die allerdings wegen des starken Grundrauschens den Bildgenuss nicht zusätzlich mindern. Das historische Material ist bestens ansehbar und die materialimanenten Bildfehler sind grösstenteils sensibel beseitigt (Perforationsmängel, die einen instabilen Bildstand nach sich ziehen etc.). Die Schärfewerte sind keine Offenbarung an Detailtiefe, lassen aber Gesichter in Halbtotalen noch erkennen (00.37:42). Ton: Natürlich weist die Tonspur ein halliges Grundrauschen auf und Dynamikexzesse darf man auch nicht erwarten, aber die Stimmen sind immer gut verständlich und selbst die Gesangspassagen (00.17.33) werden ohne auffällige Schrillheiten offeriert. Auch hier wurde hochsensibel der Toncharakter des Originals erhalten und nur von groben Unreinheiten gereinigt, ohne dass auch nur der Anschein von Sterilität aufkäme. --movieman.de Mehr