Marke: Chantal Santon
Variante: Audio-CD
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Horizonterweiterung Charles-Simon Catel (1773-1830) war Schüler von François-Joseph Gossec und zusammen mit Cherubini, Gossec und Méhul langjähriger Inspecteur des 1795 gegründeten Pariser Conservatoire. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Komponisten französischer Revolutionsmusiken und darüber hinaus als Gründervater der sinfonischen Blasmusik. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte ihn 1801 sein ausserordentlich geschätzter Traité d harmonie, was ihn andererseits für die Nachwelt bald zum reinen Musiktheoretiker werden liess. Obwohl heute kaum noch gespielt, zählt Catels Les Bayadères (1810) zu dessen bedeutendsten Bühnenwerken: Es konnte sich erfolgreich gegen Spontinis La Vestale behaupten, erfreute sich auch ausserhalb Frankreichs grosser Beliebtheit, und kein Geringerer als der junge Hector Berlioz begeisterte sich 1822 bei seiner Ankunft in Paris für das Werk. Die in Indien angesiedelte Handlung bedingt zahlreiche musikalische Exotismen, doch besticht die Oper besonders durch ihre meisterhaft durchgeformten Szenen an den Aktenden. EDICIONES SINGULARES erweitert unseren Opern-Horizont einmal mehr durch eine bemerkenswerte Rarität des frühromantischen französischen Musiktheaters. An admirer of Mozart and a great reformer of music education at the recently opened Paris Conservatoire (1795), Charles-Simon Catel composed in 1810 Les Bayadères, an operatic masterpiece set in India, which competed successfully with Spontinis La Vestale, which was then at the height of its popularity. Tinged with orientalism, it turns the page on Classicism and uses new musical and dramatic structures to create emotion. In a work full of action and excitement, the heroine of the opera, the bayadère Laméa a star role (then a new concept) shows remarkable presence. On his arrival in Paris in the 1820s, the young and very discerning Hector Berlioz was filled with enthusiasm by this work. REZENSION This is an excellent ensemble performance with tight and responsive orchestral accompaniment which rises with gusto to the more modest challenges of the second act --BBC Music Magazine May 2015