Marke: Beach House
Variante: Audio-CD
Eigenschaften:
PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Nach dem hochgelobten letzten Beach House Album Teen Dream aus dem Jahr 2010 folgt im nun das vierte Album des Duos bestehend aus Victoria Legrand und Alex Scally. Die klanglichen Ideen zu Bloom wurden grösstenteils unterwegs entwickelt, zwischen den unzähligen Soundchecks und vielen Erfahrungen von zwei Jahren auf Tour. Eben jene Ideen wurden später in Baltimore, wo die Band lebt und arbeitet, zusammengetragen und weiter entwickelt. Das neue Album wurde Ende 2011 in den Sonic Ranch Studios in Tornillo, Texas aufgenommen sowie in den New Yorker Electric Lady Studios gemixt. Co-Produzent an der Seite der Band war Chris Coady. Die vielen Klangschichten von Bloom sind akribisch konstruiert, um sicherzustellen, dass jeder Akkord und jede Melodie seine Rolle zu einem eindrucksvollen Ganzen zusammen führt. Victoria Legrand sagt: "Bloom is a journey. For me, it is about the irreplaceable power of imagination as it relates to the intense experience of living. A bloom is only temporary... a fleeting vision of life in all of its intensity and colour, beautiful even if only for a moment." MOTOR.DE Knapp sechs Minuten Musik hört der Durchschnittsdeutsche am Tag. Gut angelegt wären diese mit einem Titel von "Bloom", der neuen Platte von Beach House. Denn die Band kreiert Klänge für die Ewigkeit, das hat sie nun endgültig bewiesen. (Foto: Lyz Flyntz) Es gibt nur wenige Bands, deren Musik mit einem derart hohen Wiedererkennungswert versehen ist, dass man eigentlich nur einen Moment lang lauschen muss und sofort weiss, um wen es sich handelt. Beach House ist eine solche Band. Und während sich das zwei Jahre zurückliegende, unvergessene "Teen Dream" bereits als Opus Magnum des amerikanisch-französischen Duos versteht, stellt die neue Platte "Bloom" eine echte Reifeprüfung dar. "Wir wollen ein eindeutiges Statement ablegen", versicherte Gitarrist Alex Scally nämlich wenige Wochen vor dem Release der LP. Und weiter: "Bloom" soll für Beach House das sein, was "Pet Sounds" für die Beach Boys war. Klingt nach einem, der grosse Töne spuckt. Oder eben nach der Band der Stunde, die Grosses vor sich hat. Ob die denkwürdigen Momente aus "Teen Dream" eine Fortsetzung finden oder lieber unter One-Hit-Wonder abgespeichert werden sollten, dieser Aufgabe stellt sich "Bloom" ganz konkret. Beach House - "Myth": Tatsächlich ist das Album ein mehr als gebührender Nachfolger. Die Euphorie von vor zwei Jahren dürfte neu entfacht werden, liefert der Langspieler doch erneut diese bittersüssen Melodien – unterlegt von Victoria Legrands eindringlich gehauchten Nostalgia-Eindrücken. "Our windy, endless spring / Your eyes are so misleading / That's when your car pulls up / Its hood is black and gleaming" — solche Bilder, wie aus einem Terrence Malick-Film entlehnt, lässt die Sängerin immer wieder in nur wenigen Zeilen entstehen. Und drückt "Bloom" dabei eine noch leidvollere Soundsignatur auf. Über den neuen Langspieler und seine Diskrepanzen zum Vorgänger könnte man allerhand sagen. Am besten beschreiben es Arbeitstitel und Cover. Das Artwork zeigt eine finstere Fläche, von grellen LEDs durchsetzt, die einen richtigen Bloom-Effekt, ein Erblühen erwirken. Auf das Konzept spielt auch der Klang der LP an. Düstere Partien werden von hellen Lichtungen durchwebt. Der leidenschaftliche Grundton bietet genug Spielraum, um ständig auch zuversichtliche Nuancen sichtbar zu machen. Und: ohne Dunkelheit kein Licht. Legrand spielt mit den Ängsten, die das Altwerden bringt — sie ist gerade 30 geworden — und Alex Scally entlockt seiner Gitarre nur umso gleissendere Töne. Nur durch das Zulassen von Traurigkeit erscheint auch erst Hochgefühl authentisch. So wird "Bloom" zum melancholischen Gefühls-Prinzip. Beach House - "Bloom" (Albumstream) Scally verriet kürzlich in einem Interview, dass Beach House ohne weiteres in 15 Minuten eine "#1-Single wie Rihanna" produzieren könnten. Dann bräuchte er nur noch irgendein abgefahrenes Tattoo und Victoria würde eben nackt auf die Bühne gehen. Wenn sie nur wollten, hätten sie den Masterplan allerdings schon vor einiger Zeit durchgezogen. Zum Glück, kann man sagen, entschieden sie sich letztendlich doch für den anderen Weg. Denn "Bloom" ist eine eindringliche, denkwürdige Platte. Eine, die jetzt gehört werden muss. Länger als sechs Minuten. Josa Valentin Mania-Schlegel VÖ: 11.05.2012 Label: Sub Pop / Coop / Universal Tracklist: 01. Myth 02. Wild 03. Lazuli 04. Other People 05. The Hours 06. Troublemaker 07. New Year 08. Wishes 09. On the Sea 10. Irene
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