{"product_id":"operazone-audio-cd","title":"Operazone, Audio-CD","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eMarke:\u003c\/b\u003e Laswell,Bill\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eVariante:\u003c\/b\u003e Audio-CD\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eEigenschaften:\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN   PRODUKTBESCHREIBUNGEN   International products have separate terms, are sold from abroad and may differ from local products, including fit, age ratings, and language of product, labeling or instructions.    AMAZON.DE   Pop Meets Classic? Riecht ja immer ein bisschen nach Käse, so ein Vorhaben, und ruft Erinnerungen wach an James Last und andere zweifelhafte Konzepte aus den Siebzigern, die dem Rock einen Gefallen zu tun glaubten, wenn sie ihn mit Klassik zu verschmelzen versuchten. Meist grauenhaft. Aber so wie einst gibt es auch jetzt Ausnahmen, die müdes Abwinken vor dem Hören verbieten. Eine solche Ausnahme heisst Bill Laswell, für den ebenfalls einst wie jetzt gilt, dass er polarisiert. Für die einen der an Selbstüberschätzung leidende Notoriker schlechthin, der seine Finger nirgends raushalten kann, ist er für die anderen schlicht ein Genie; dazwischen ist nichts -- ausser Laswell selbst. Dass man ihn eines Tages in der Oper wiederfinden würde, war, bei genauer Betrachtung, klar. Womit, nach dem ebenso subtilen wie radikalen Umgang mit Miles Davis' Musik auf Panthalassa, könnte ein so kompletter Musiker wie Laswell sich auf diesem Sektor seiner Arbeit schliesslich sonst befassen?   Was, wenn nicht die Oper, gibt es noch an ultimativer musikalischer Definition in der ganzen menschlichen Bandbreite zwischen Emotion und Ratio, Tragödie und Euphorie, das ausreichend Substanz hätte, einer wirklich gründlichen Umarbeitung standzuhalten? So weit, so gut, aber das Ergebnis ist durchwachsen. Natürlich geben sich Laswell und seine zwei Mit-Designer, der Producer Alan Douglas und der Musiker Karl Berger, nicht die Blösse der Schlamperei. Rhythmen, exotische Stimmungen, die impressionistisch anmutenden Orchesterarrangements, das Verschwinden der Grenzen zwischen E- und U-Musik, all das findet auf einem qualitativ sehr hohen Niveau statt, und Graham Haynes' Spiel auf Kornett und Flügelhorn ist wie immer beeindruckend. Die Auswahl der zu Grunde liegenden Kompositionen von Puccini, Verdi, Saint-Saens und Donizetti ist nicht zu speziell und dürfte vielfach auch Menschen bekannt sein, die im Bereich Oper nicht zu Hause sind. Aber abgesehen davon, dass die Sache leichter ist, ihre Konsumierbarkeit und der reine Unterhaltungswert grösser, ist der Ertrag an neuen Aspekten, die so eine Neugestaltung eigentlich abwerfen sollte, eher mager. Mal sehen, wer sich von diesem Album angesprochen fühlt: die zahlreichen Laswell- und Jazzfans, oder die ca. 40 Millionen Leute, die seit 1997 in die Oper gegangen sind. --Rolf Jäger\u003c\/p\u003e","brand":"Laswell,Bill","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44578893594812,"sku":"B00004SR1V","price":94.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0311\/4699\/9943\/files\/b3f16e810ba5e24d9dca294dc9608aad12b7a933_BD5899776B.jpg?v=1768296831","url":"https:\/\/techstudio.ch\/products\/operazone-audio-cd","provider":"techstudio.ch","version":"1.0","type":"link"}