{"product_id":"hndel-arminio-gesamtaufnahme","title":"Händel: Arminio (Gesamtaufnahme), Audio-CD","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eMarke:\u003c\/b\u003e Curtis\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eVariante:\u003c\/b\u003e Audio-CD\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eEigenschaften:\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN   PRODUKTBESCHREIBUNGEN   VIR 545461; VIRGIN - Italia; Classica Lirica    AMAZON.DE   Als Georg Friedrich Händel 1736 die Oper Arminio komponierte, hatte er mit einer Vielzahl von dramatischen Werken nicht nur einen ausgereiften, unverwechselbaren Stil, sondern auch kaum zu übertreffende Meisterschaft erlangt. Leicht und, wie die autografe Partitur belegt, in fieberhafter Hast brachte er eine ganze Oper in kürzester Zeit zu Papier, ohne dass die Qualität dabei zu kurz gekommen wäre. Auf ein sehr geringes Mass sind die Rezitative reduziert, sie lassen den Hörer jeweils nur kurz Atem holen zwischen der langen, aber niemals langweiligen Folge von Da-Capo-Arien: Hier zeigt sich Händels Können besonders eindrucksvoll, denn es gelingt ihm oftmals mit sehr sparsamen Mitteln, Affekte überzeugend in Musik zu giessen. Für den Instrumentalsatz verwendet er im ersten Akt des Arminio vor allem Violinen, oft einstimmig geführt, und Generalbass; erst im weiteren Verlauf der Oper variiert und steigert er die Instrumentation.   Es ist offensichtlich, dass angesichts solcher Autarkie der musikalischen Ebene das Libretto und der zu Grunde liegende Stoff relativ austauschbar sind -- sie dienen lediglich als Lieferant personeller Konstellationen und Konflikte und deren dramatischer Zuspitzung. Im vorliegenden Fall hat sich die historisch im Jahre neun nach Christus zu lokalisierende \"Varus-Schlacht\" zwischen dem Germanen Arminius und dem römischen Feldherrn Varus, bei der Letzterer schmählich unterlag, in ein Seria-Textbuch verirrt. Das präexistente, ohnehin schon schlechte Libretto wurde durch die der Händel'schen Vertonung vorausgehende Überarbeitung noch krauser und leidet an sprachlichen Unebenheiten und plakativen Selbstmorddrohungen, Rührseligkeiten und Ehrenkäsigkeiten. Wie gesagt: Der Musik tut das keinen Abbruch.   Eine Pioniertat ist die Aufnahme dieses kaum je gespielten Bühnenwerks durch Alan Curtis und sein Ensemble \"Il Complesso Barocco\". An der kompetenten instrumentalen Verwirklichung der Partitur in historisierender Aufführungspraxis ist nichts auszusetzen, während die Sängerbesetzung nur teilweise überzeugt: Zu den sehr guten Interpreten zählen der Bassist Riccardo Ristori in der Rolle des Segeste, Arminios Gegenspieler im eigenen Lager. Vollkommen befriedigend agieren auch Dominique Labelle als Segestes Sohn Sigismondo sowie Manuela Custer als dessen Geliebte Ramise. Vivica Genaux als Arminio und Geraldine McGreevy als dessen Partnerin Tusnelda singen ebenfalls recht gewandt und stimmschön, wobei Genaux bisweilen durch allzu ausgeprägte Vibrati auffällt. Der Tenor Luigi Petroni als Varo und der Altus Sytse Buwalda als dessen vertrauter Tullio können hingegen kaum erfreuen: Ersterer versagt bei einer Koloraturarie und singt insgesamt blass und gaumig, Letzterer kann sich klanglich nicht wirklich profilieren. Hier wird im Blick auf die Vielzahl der Produktionen von Barockopern schmerzlich deutlich, dass es eben nur einen Andreas Scholl und nur einen Christoph Prégardien oder Jörg Dürmüller gibt. --Michael Wersin\u003c\/p\u003e","brand":"Curtis","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":41446409404604,"sku":"B00005A9NG","price":90.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0311\/4699\/9943\/files\/1a58cae8e4a2a7d6318301fb9d3039da3850b611_BD5899776B.jpg?v=1768261368","url":"https:\/\/techstudio.ch\/products\/hndel-arminio-gesamtaufnahme","provider":"techstudio.ch","version":"1.0","type":"link"}