{"product_id":"halevy-la-reine-de-chypre-buch-audio-cd","title":"Halevy: La Reine de Chypre Buch), Audio-CD","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eMarke:\u003c\/b\u003e Véronique Gens\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eVariante:\u003c\/b\u003e Audio-CD\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eEigenschaften:\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN   KURZBESCHREIBUNG   Heimliches Meisterwerk  Sechs Jahre nach Entstehung der Erfolgsoper La Juive (Die Jüdin) prognostizierten sowohl Berlioz als auch Wagner (der übrigens den Klavierauszug besorgte) für La Reine de Chypre (1841) einen ähnlichen Erfolg und schätzten es sogar als weiteres bedeutendes Meisterwerk von Fromental Halévy (1799-1862) ein. Nichtsdestotrotz verschwand das Stück mit der Zeit vollständig aus dem Repertoire der europäischen Theater. Das könnte sich angesichts der Produktion bei EDICIONES SINGULARES womöglich ändern. Erneut lässt das Label die Herzen neugieriger Opernfreunde höher schlagen und erweitert unser Bild vom französischen Musiktheater des 19. Jahrhunderts.     Berlioz wrote of Halévys La Reine de Chypre (1841): Its success will at least equal that of La Juive. And Wagner added: It is in La Reine de Chypre that Halévysnew style hasappeared with themost brilliance and success. So several voices and those by no means insignificant have declared thiswork,written six yearsafter La Juive, to be its composers masterpiece.   Premiered on 22 December 1841, Halévys opera offered the limelight to Rosine Stoltz in the title role: she was the only woman in the cast, for it had been found preferable to isolate her, following her incessant disputes with the other female singers in the company. Alongside her, the tenor Gilbert Duprez shone in the role of Gérard. The story takesthe spectator on a voyage from the palaces of Venice to those of Cyprus. But despite an initial success confirmed by several translations and adaptations that appeared shortly after the first run (notably Lachners Caterina Cornaro in 1841 and Donizettis in 1843), the work gradually vanished from European opera houses         REZENSION   Wenn eine Diva dem Komponisten verbietet, die Melodie ihrer grossen Arie schon in der Ouvertüre vorwegzunehmen, gewissermassen zu \"verraten\", dann kann die instrumentale Introduktion schon mal irritierend knapp ausfallen. So 1841 an der Pariser Opéra, als Fromental Halévy es mit Rosine Stolz zu tun bekam und sich fügsam zeigte. Die Primadonna durfte das publikumswirksame Thema als erste präsentieren, ohne dass ihr jemand im Orchestergraben zuvor gekommen wäre. Nachdem der hochbegabte Halévy schon mit zwanzig Jahren den \"Premier Grand Prix de Rome\" gewonnen, das Genre der opéra-comique bedient und ausserdem Ballettmusik geschrieben hatte, landete er 1835 mit seiner fünfaktigen Grand Opéra \"La Juive\" einen Coup. Genau daran knüpfte er sechs Jahre später triumphal mit \"La Reine de Chypre\" an. Die subtile innere Dynamik der Charakterzeichnung imponierte auch Grössen wie Berlioz und Wagner.\u0026gt;br \u0026gt;Die Dreiecksgeschichte mit zentralem Sopran-Tenor-Bariton-Gestirn nimmt uns mit auf eine Reise ins 15. Jahrhundert, von den Palästen Venedigs zu denen Zyperns. Die Konfrontation von Liebe und Staatsräson lässt an \"Don Carlos\" denken. Da \"La Reine de Chypre\" rund 140 Jahre lang nirgendwo auf der Welt erklungen ist, haben die Editoren vom Palazzetto Bru Zane wieder mal Quellenforschung betreiben müssen. In der Ersteinspielung agiert der Dirigent Hervé Niquet geschmeidig, das Orchestre de chambre de Paris elegant. Alle kämpfen erfolgreich gegen die Gefahr vorzeitigen Spannungsabfalls, unterstützt von hingebungsvollen Sängern. Anfang Juni 2017, als diese konzertanten Aufführungen im Pariser Théatre des Champs-Élysées zustande kamen, gelang Véronique Gens eine scharf konturierte Verkörperung der Catarina: Nicht zum ersten Mal verlieh die Französin aus Orléans einer Aufnahme der Edition aus Venedig Weltklasse-Niveau. An ihrer Seite lieferten sich Tenor Cyrille Dubois als Gérard de Coucy und Bariton Étienne Dupuis als Jacques de Lusignan ein teils gedämpftes, teils überbordendes Muskelspiel. Der einstige, seinen Patriotismus klar artikulierende Hit \"Salut à cette noble France\" entfaltet einen mitreissenden Sog. Ganz und gar nach dem Geschmack von Opernfans, damals wie heute. --br Klassik \/ 13.06.2018  Fromental Halévys Oper La Reine de Chypre beginnt wenig vielversprechend, entwickelt dann aber im Laufe des Geschehens ihren mitreissenden Charme. Die im 15. Jahrhundert angesiedelte Handlung vertont die Intrige, dass ein venezianischer Ritter Gérard seine Nichte Catarina heiraten will. Diese aber ist dem zyprischen König Lusignan versprochen und muss ihrem Geliebten ihre Ablehnung mitteilen. Auf Zypern treffen sich der Ritter und der König inkognito, und der König rettet den Ritter vor der Ermordung. Zwei Jahre nach der Hochzeit erkrankt der König nach einer unheilbaren Vergiftung durch die Venezianer. Die Intrige kann noch aufgedeckt werden, so dass der König Catarina zur Königin küren kann und sie den Ritter heiratet. Diese kurze Geschichte, um einige Personen und Ecken gekürzt, wird in fünf Akten erzählt, die jeweils in einem furiosen Finale enden, dass jedes ein musikalisches Gesamtende der Oper sein könnte. Dazwischen finden sich Einleitungsmusiken, Arien, Rezitative und Couplets sowie Chöre. Halévy kann man als Neuerer der Traditionalisten bezeichnen. Abweichungen von der Norm, etwa die Wahl eines lange zurückliegenden Sujets, eine Frau als bestimmende Figur, bezaubernde Duette, etwa zwischen Gérard und Lusignan bzw. später zwischen Gérard und Catarina markieren besondere Momente dieser grossen französischen Oper. Besonders ist auch die Behandlung der Stimmen, die unter Betonung von Rhythmus und Sprachmelodie und nicht virtuos und übertrieben verziert eingesetzt werden. Auch die Instrumentation, wie der Einsatz der Blechbläser, ist unerhört. Subtil wird die innere Dynamik der Charaktere gezeichnet, was auch Berlioz und Wagner aufhorchen liess. Die sängerische Besetzung dieser Aufnahme ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Allen voran, Véronique Gens. Sie ist herausragend in Form, ihre Stimme ist weit mit einem dunklen Timbre. Man kann sie als Glücksfall für diese Aufgabe sehen, wie sie Drama, Zärtlichkeit und Fraulichkeit entwickelt und sowohl die Tiefen markant als auch die Höhen leuchtend erstrahlen lässt. Zudem ist ihre Deklamation sehr deutlich. An ihrer Seite lieferten sich Cyrille Dubois als Gérard und Étienne Dupuis als Lusignan sängerisch ein Muskelspiel. Der Hit « Salut à cette noble France » entfaltet auch hier seinen Sog. Dubois versieht seinen Part mit Glanz, abgesehen von kleineren Schönheitsstäubchen. Er meistert die herausfordernden Höhen und bringt die gewünschte Emotion. Für die Aufführung und damit auch die Aufnahme ist vor allem das erstklassige Französisch des durchweg französischsprachigen Ensembles wunderbar. So klingt französische Oper, also gesungene Deklamation. Dies gilt selbst für den Aussenseiter, Christophoros Stamboglis. Er hat viel Französisches gesungen und lässt seinen Bass glänzen. Eric Huchet hat einen markanten Tenor für die Partie des Fieslings. Mit schön geführter Stimme beeindruckt nachhaltig als grossherziger König Étienne Dupuis. Angenehm in kleinen Partien fallen Artavazd Sargsyan und Tomislav Lavoie auf. Am Pult des flämischen Radio-Chores und des Orchestre de chambre de Paris steht Hervé Niquet. Er zeigt eine straffe Führung und treibt die Tempi, gibt aber auch Zeit für die emotionalen Momente, aber eben auch den Zug für das Drama. Der Chor überzeugt mit frischem beschwingtem Gesang, verwackelt manchmal aber auch besonders rhythmische Momente. Das Orchester erfüllt seine Aufgabe sehr ordentlich, lässt aber die Spritzigkeit und Finesse der Ensemble mit historischen Instrumenten etwas vermissen. --Pizzicato \/ 06.07.2018  Halévy verbindet in \"La Reine de Chypre\" französische Eleganz mit italienischer Dramatik und dem historischen Pomp der Grand Opéra. In fünf kurzen Akten erzählt das Stück, einst hochgeschätzt sowohl von Hector Berlioz wie auch von Richard Wagner, von einem Beziehungsdreieck vor dem Hintergrund der venezianischen Geschichte des 15. Jahrhunderts. Bis 1858 gab es rund 118 Aufführungen, danach geriet die Oper in Vergessenheit. Sie ist jetzt, dank der mäzenatischen Forschungsarbeit der Stiftung Palazetto Bru Zane, wieder musikalisch zu erleben, schlank und feurig musiziert von Hervé Niquet und dem Orchestre de Chambre de Paris. Véronique Gens singt die Titelpartie. Der beim Mitschnitt der konzertanten Aufführungen kurzfristig eingesprungene Tenor Cyrille Dubois ist eine Entdeckung. --Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 3-2018\u003c\/p\u003e","brand":"Véronique Gens","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44112300769468,"sku":"8469798715","price":96.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0311\/4699\/9943\/files\/0ce90da8b96b817d28d3059b493b45af3da58d68_BD5899776B.jpg?v=1768329313","url":"https:\/\/techstudio.ch\/products\/halevy-la-reine-de-chypre-buch-audio-cd","provider":"techstudio.ch","version":"1.0","type":"link"}