{"product_id":"franck-die-kammermusik","title":"Franck: Die Kammermusik, Audio-CD","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eMarke:\u003c\/b\u003e Leon Blekh\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eVariante:\u003c\/b\u003e Audio-CD\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eEigenschaften:\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN   KURZBESCHREIBUNG   Auf dem Gebiet der Kammermusik ist César Franck hierzulande vor allem für seine beiden reifen Meisterwerke bekannt: die Violinsonate und das Klavierquintett - sowie unter Kennern für das Streichquartett. Franck schrieb jedoch bereits in seinen frühen Pariser Jahren eine Reihe von Kompositionen, vor allem Klaviertrios, die als sein Op.1 veröffentlicht wurden und ihm ein positives Urteil von Franz Liszt einbrachten! Die Meister der Königin-Elisabeth-Musikkapelle und ihre \"artists in residence\" laden uns nun ein, die erste Gesamtaufnahme seiner Kammermusik zu entdecken.     In the domain of chamber music, César Franck is mainly remembered for his three mature masterpieces: the Violin Sonata, the Piano Quintet and the String Quartet. However, right from his early days in Paris, the young piano virtuoso wrote and performed a number of compositions, chiefly keyboard trios, which were published as his op. 1 and earned him a favourable opinion from Franz Liszt! The masters of the Queen Elisabeth Music Chapel and their artists in residence now invite us to enjoy the first complete recording of this set.       REZENSION   Die vierteilige Sammlung mit der gesamten Kammermusik von César Franck umfasst auch die Jugendwerke wie das Grand Trio. Die Interpreten lassen sich als bekannte und arrivierte Solisten wie Augustin Dumay, Gary Hoffman, Frank Braley und Jean-Claude Vanden Eynden sowie Nachwuchskünstler charakterisieren. So legt das Label eine spannende Sammlung vor, die durchgehend sehr gute Interpretationen anbietet. Die drei Klaviertrios op. 1 liegen alle in den Händen von Frank Braley, Anna Agafia Egholm und Ari Evan. So wird ein einheitliches Hörbild für diese Kompositionen erreicht, das mit elastisch frischen Interpretationen und aufeinander aufmerksam abgestimmtem Vorgehen, so dass diese drei Werke eine musikalische Grosslandschaft bilden. Das in einem Satz komponierte Grand Trio wird vom vor noch nicht mal drei Jahren gegründeten Trio Ernest dargeboten. Sie erforschen mit sicherem Gespür für die Komposition deren Eigenarten und schaffen so einen beredten Einstieg in die Sammlung. Das Trio op. 2 hat wiederum andere Interpreten, die kein festes Ensemble bilden. Wie auch etliche andere kommen sie aus der Chapelle musicale Reine Elisabeth. Man hört ihrem Spiel nicht an, dass sie sich nur gelegentlich hier zusammengesetzt haben. Den ursprünglichen Satz des dritten Trios op. 1 hat Franck auf Anraten von Liszt als eigenständiges Werk herausgegeben, so dass es eine Zusammenfassung der vorherigen drei Trios ergibt. Die Interpreten stellen die strukturelle Ausarbeitung der Sonatensatzform klar heraus. Die vier Charakterstücke für Violine und Klavier bieten unterschiedlichen Interpreten ernstzunehmende kleine Aufgaben, die von den Musikern mit Hingabe und Können so dargereicht werden, dass sie aus dem Schatten der grösseren Formen mit eigenständiger Bedeutung herausgeschält werden. Die allseits bekannte Violinsonate wird hier im Grunde in drei Versionen gespielt. Die beiden Deutungen in Originalbesetzung mit Lorenzo Gatto, Julien Libeer bzw. Stéphanie Huang, Jean-Claude Vanden Eynden zeigen wieder einmal die singuläre Grösse des Stückes. In beiden Fällen bieten die Beteiligten intensive und nachdrückliche, aber auch nicht überbordende Einspielungen an, die die Qualitäten des Werkes offenlegen. Zwei Jahre später schuf Franck selber ein Arrangement dieses Werkes, so dass es hier auch als Cellosonate erklingt. Drei Werke haben eine grössere Besetzung. Das Streichquartett wird vom Quartetto Adorno aus Italien in einer belebt blühenden Darstellung gespielt. Das Quintett, bei dem ein Klavier die fünfte Stimme neben den Streichern übernimmt, wird von einer Mischung aus erfahrenen und jungen Interpreten zu einem intensiven Gefühlbad gesteigert. Während Francks Trios und Fantasien übliche Gattungen waren, also en vogue, komponierte er 1844 zwei besonders individuelle Werke. Das erste, Solo für Klavier mit Begleitung eines Streichquintetts op. 10, das erst 1991 wiederentdeckt wurde, ist ein Zwitter, da es weder als Sextett noch als Konzert einzustufen ist. Franck erkundet neue Wege sowohl mit dem Einsatz des Kontrabasses wie auch der Ganztonleiter, die Liszt zuvor eingeführt hatte. Insofern handelt es sich um ein spannendes Werk, das in seiner Art zwischen allen Stühlen sitzt und trotzdem auch ganz selbstbewusst einen eigenen Platz einnehmen kann. Die Ausführenden wissen dieses besondere Werk einnehmend auszugestalten und so seine Sonderrolle ebenso zu verdeutlichen wie sie auch eine klassisch geprägte Tonsprache etablieren. --Pizzicato\u003c\/p\u003e","brand":"Leon Blekh","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":41893691261116,"sku":"B09TMTLL8G","price":111.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0311\/4699\/9943\/files\/79dd7ca7c4d917e82cf4f78ae0342becb34f0bcb_BD5899776B.jpg?v=1768274592","url":"https:\/\/techstudio.ch\/products\/franck-die-kammermusik","provider":"techstudio.ch","version":"1.0","type":"link"}